Die Groundspeak Blase

Viele schimpfen und meckern über die Premium Gebühr von Groundspeak. Aktuell sind ja wieder Bestrebungen im Gange das Finanzierungsmodell durch eben diese Gebühr auszubauen. Vor kurzem wurden die API (Application Programming Interface) Bedingungen geändert bzw. so angepasst, dass man jetzt als Basismitglied, also ohne zu zahlen, kaum mehr etwas von den Daten zu sehen bekommt.
Nun wird von den Befürwortern dieses Systems immer schnell ins Feld geführt, wie teuer doch die digitale Infrastruktur wäre, die ganzen Angestellten wollen etwas zu Essen haben und natürlich auch das Argument, dass man für ein schönes Hobby ruhig zahlen sollte. Und es wären ja nur „zwofuffzig“ im Monat und “Rauchen und Schnaps” wären ja viel, viel teurer…

Ja, stimmt. Kann man eigentlich nichts gegen sagen. ABER:

Warum ist denn das eigentlich so teuer? Also nicht die 33€/Jahr, die wir PMs alle zahlen*. Ich meine, warum müssen da (78?) Angestellte in Seattle sitzen? Kostet die digitale Infrastruktur wirklich so viel? Braucht man GIFF, Souvenirs und Social Media überhaupt? Oder mal ganz ketzerisch gefragt, finanzieren wir hier einen phantasievollen Traum dreier Menschen (Jeremy, Bryan und Elias) in Seattle, die eine einfache Sache marketingtechnisch aufblähen und der treue Spieler zahlt die Zeche? Darum soll es in diesem Artikel gehen.

Bei der Frage, aus was Geocaching eigentlich besteht, muss man sehr genau betrachten was Groundspeak daraus gemacht hat bzw. heute alles anbietet. Aus dem anfänglichen „Eimer im Wald und Koordinaten in einer UseNet Gruppe“ ist viel geworden.
Groundspeak hat heute viele Säulen, die alle irgendwie mehr oder weniger zum Geschäftsmodell Geocaching gehören. Ich hab lange überlegt und bin auf 12 gekommen. Da meine Gedanken dazu in der Summe knapp 20 Seiten Wordtext sind, habe ich mich entschlossen, sie nicht „am Stück“ zu veröffentlichen, sondern jeden Tag eine. Hier schonmal ein Inhaltsverzeichnis, die Links sind schon gesetzt aber ggf. erst nach der Veröffentlichung des Beitrages klickbar. Am Ende jedes Beitrags gebe ich aus meiner subjektiven Sicht eine Einschätzung, ob der Bereich notwendig ist und erkläre dies noch.

 

Digitale Infrastruktur

Unternehmenskommunikation

Merchandise

Trackables

GIFF

Souvenirs

Mega Events

Promotion

Geo Tour

Verwaltung

Visitor Center @ HQ

GPS Adventure Maze Ausstellung

Fazit

 

 

Und hier geht es schon zum ersten Beitrag, der sich um die digitale Infrastruktur dreht.

 

 

 

* Kleiner Tipp: Groundspeak sind Premiummitglieder sehr wichtig. Aktuell flattert bei allen Premiummitgliedern, deren Mitgliedschaft abgelaufen ist, innerhalb einer Woche eine Mail mit einem 25% Rabatt Gutschein ein, wenn sie ein neues Jahr PM buchen.

5 Gedanken zu “Die Groundspeak Blase”

  1. 30 € im Jahr ist nun wirklich nicht teuer und eine gescheite App ist auch nur eine einmalige Anschaffung.

    Ich vergleiche das gern mit der Modelleisenbahn: wenn man mal sieht, was die Hersteller für eine Lok nehmen, da kann ich ja locker 3, 4, oder 5 Jahre PM bei GS bezahlen. Und dann habe ich noch nicht mal Gleise, Waggons, Dekoration…

    • Aloha.

      Danke für deinen Kommentar. Ich bin da ganz bei dir. 30 Euro sind nicht all zu viel und eigentlich für jeden in unserem westlichen Kulturkreis stemmbar.

      Aber wie ich schon im Einleitungsartikel zu der Reihe schrieb, es geht um das wsrum 30 Euro. Und nicht 50. Oder 10.

      LG, palk. 🙂

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