Cachen gehen trotz Corona!?

Vielen von uns geht es gerade so, dass wir uns aus Vernunft mit sozialen (besser wäre wohl physischen) Kontakten zurück- bzw die Empfehlungen des RKI oder der Bundesregierung einhalten. Ich führe sie jetzt hier nicht weiter auf, sondern setze nur Links.

Man liest ja dieser Tage viel über Lagerkoller wegen diesem #stayhome und bis von einzelnen Gegenden abgesehen besteht nirgendwo eine Ausgangssperre. Durch #HomeOffice oder gar Kurzarbeit sind viele zuhause und haben das Gefühl, ihnen fällt die Decke auf den Kopf. Entgegen vieler andere (Geocaching-) Blogartikel die mehr oder weniger (oder gar nicht) explizit dazu auffordern, zuhause zu bleiben, (Blümchen ; Kocherreiter ; NocheinGeoblog ; GeocachingBW) muss ich ja nicht unbedingt in dasselbe Horn stossen und möchte hier mal ein paar Gedanken dazu loswerden.

Viele Geocacher sind derzeit über die Publishsperre verärgert. Infos dazu direkt aus dem HQ findet ihr übrigens hier. Die Reviewer in Deutschland (Österreich/Schweiz eigentlich auch?) geben aktuell keine neuen Geocaches mehr frei. Und viele Cacher, die ihre Homezone leer gecached haben, bekommen nun kein neues “Futter” mehr.

Wäre doch toll, wenn es eine andere, nicht so stark frequentierte Geocache Plattform geben würde, auf die man in diesen Zeiten ausweichen könnte? Wo man seine schon gelegten Dosen als Listing anlegen kann oder gar neue Dosen legen und einpflegen? Wo nicht die Masse an Geocachern sich gleich beim FTF auf die Füsse tritt? Und wo man den Geocachern ein bisschen der gewohnten Bewegung an der Natur bieten kann? Und wenn dann irgendwann die Sperre bei Geocaching.com durch ist, dann könnte man ja recht einfach die Caches von dort per Copy&Paste übertragen? Und die Cacher, die diese dann schon gefunden haben könnten nochmal hingehen und eure sicherlich toll ausgesuchten Locations zum zweiten Mal besuchen (oder sie loggen halt nur Online nach, weil sie ja schon im Logbuch stehen)?
Auf dieser anderen, nicht so stark frequentieren Geocache Plattform, könnte man bestimmt auch Virtuelle Events anbieten? Damit man cachecommunitymässig nicht total vereinsamt, weil man sich ja nicht mehr auf Events persönlich begegnet, könnte man dort mit modernen elektronischen Mitteln miteinander kommunizieren? Vielleicht so als Sonderregel?

 

Wenn es so eine alternative Plattform doch nur geben würde!!!

 

www.opencaching.de
–>> KLICK MICH <<–

 

 

 

P.S. Das Layout der alternativen Plattform sollte natürlich dringend dem Jahr 2020 entsprechen und nicht mehr 2005! 😉

6 Gedanken zu „Cachen gehen trotz Corona!?“

  1. Bin mir 100% sicher, wenn Groundspeak virtuelle Events eingeführt hätte, dann hätten wieder alle herumgeheult und geflamet, dass das ja punkte- und statistikgeilen in die Hand spielt…

    Da hat GC mal dagegen entschieden… da ist es komischerweise auch wieder nicht richtig

  2. Hallo paik
    Es ist schön mal einen Blog zu lesen der nicht in die ‘offizielle” Lesart zum Thema Corinnapanik mit einstimmt.
    Es ist für mich vollkommen nachvollziehbar das viele sehr vorsichtig zu dem Thema schreiben. Keiner weiß wie es ausgeht.
    Es handelt sich um einen neuen Virus gegen den es noch keinen Impfstoff gibt. Es gibt in diesem Jahr bis heute (14.04.2020) weltweit 120450 Todesfälle. Es ist neu und macht Angst.
    Im gleichen Zeitraum haben wir weltweit bereits 483000 Todesfälle durch Aids/HIV, oder 2.362000 Todesfälle durch Krebs.
    Da gibt es auch keine Impfung. Das nur mal als Vergleichszahlen (Quelle: https://www.worldometers.info/de/). Da fährt keine Regierung das System runter, bei diesen Zahlen. Das sind Krankheiten an die wir uns gewöhnt haben, genauso das Menschen daran sterben.
    Daher verstehe ich nicht warum man nicht, alleine oder zu zweit, cachen gehen sollte. Das Risiko für mich im Wald oder auf der Wiese beim Dosen suchen mich zu infizieren ist so gering. Fast alle Mediziner sagen das es das Beste ist sich draußen in der freien Natur zu bewegen. Natürlich im normalen Rahmen, nicht überanstrengen.
    Auch eine Schmierinfektion befürchte ich nicht, wenn eine Dose dreimal am Tag gefunden wird ist das schon ein sehr häufiger Wert. Selbst das RKI schreibt auf seiner Seite von einer theoretischen Möglichkeit. Und hier handelt es sich um standardisierte Labortests welche sich so in der freien Wildbahn nicht abspielen.
    Also Gutes Cachen.

  3. @Geofinder45: Weder Krebs, noch HIV sind hoch ansteckend. Insofern wären weitgehende Kontaktverbote keine geeignete Maßnahme, um die Verbreitung dieser Krankheiten zu verhindern. Unsinnige Vergleiche machen die Sache nicht besser.
    @Palk: Danke für den Hinweis auf andere Plattformen. Diese finden nach m.E. ohnehin zu wenig Beachtung – alle jammern über GS, aber keiner schaut sich die Alternativen an. Hier kam zu meiner Überraschung ein neuer OC heraus. Bis jetzt nur zwei Finder – offenbar scheinen viele diese Plattform auch in der jetzigen Zeit zu ignorieren.

  4. Ich hatte vor Jahren mal die Idee, mehr auf Opencaching zu machen. Zufällig traf ich Mic@, der mir aber davon abgeraten hat, meine Caches von Geocaching.com auch auf opencaching.de zu veröffentlichen. Ja, eigentlich zum Glück, bei OC ist einfach zu wenig los und die Qualität der Dosen ist dort wirklich schlechter.
    Anfangs hab ich noch parallel geloggt, wenn die Caches auf beiden Plattformen waren und bin auch mal gezielt zu oconly, aber das hat sich leider nicht gelohnt. Mittlerweile lasse ich mir die OC-Dosen in c:geo nicht mehr anzeigen, da diese die GC-Dosen verdecken und es sich nicht lohnt, eine oconly umsonst zu suchen.

    Darum warte ich in Corona Zeiten besser auf neue Caches bei der großen Plattform und da sind ja auch immer noch ausreichend tolle, ungefundene Dosen vorhanden, sobald man neue Ecken erkundet. Und gerade dieser Input von viel Natur in neuen Gegenden tut jetzt nach einem Tag Homeoffice so gut 😇

  5. @Sebastian: Sollte ich Dich wirklich vorm OC-Legen abgehalten haben, dann war das sicherlich nur ein Missverständnis. Fakt ist aber (und dazu stehe ich), daß es für die Plattform opencaching.de mehr Sinn macht, wenn man einen oc-only Cache legt. Denn bei doppelt gelisteten Caches besteht die Gefahr, daß der Owner eine eventuelle Anpassung im Listing nur auf GC-Seite tätigt und dadurch eine Divergenz zwischen GC- und OC-Listing entsteht mit der Folge, daß OC-Sucher ins Leere laufen. Diese Gefahr ist bei einem oc-only Cache natürlich nicht gegeben.
    Bleib gesund und happy caching, Mic@

  6. @mic@ Da ich auch die Cachewartungen etc. über c:geo logge, wäre ein Doppellisting einfach zu betreuen gewesen. Dann hätte ich ja alle meine Dosen doppelgelistet. Und auch auf meinen Vorschlag, dass erstmal für den Anfang zu probieren, warst Du vehement dagegen.
    Grundsätzlich stehe ich dem Open-Ansatz ja sehr wohl wollend gegenüber und war damals froh, endlich mal einen OC-ler kennenzulernen und dazu noch einen der aktiven. Aber unser Gespräch war echt enttäuschend. Statt OC anzupreisen wurde über GC und die Reviewer gelästert.
    OC-onlys habe ich dann später auch keine gelegt. Die Restriktionen von GC haben mich kaum eingeschränkt, aber die niedrigen Fundzahlen bei OC-only führen zu einer schlechteren Cachequalität. Ein OC-Cache, der seit ein paar Monaten nicht gefunden wurde, war meistens weg, ohne dass irgendein Log das angezeigt hätte. Da hätte ein paralleles GC Listing schneller zu einer Info geführt.

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